July 21, 2026 BG EN UK RU DE PL TR

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Europa erwägt automatische Geschwindigkeitsbegrenzung via Satellit und 5G: Mögliche Eingriffe in die Fahrzeugsteuerung

Европа обмисля автоматично ограничаване на скоростта чрез сателити и 5G: Възможна намеса в управлението на автомобила
Foto: Contributor(s): Queensland Newspapers Pty Ltd · Public domain

Die Europäische Union erwägt ein neues Konzept zur Verkehrssteuerung, das die Art und Weise, wie Fahrer ihre Fahrzeuge steuern, radikal verändern könnte. Laut Informationen der deutschen Zeitung „Bild“ prüft Brüssel die Möglichkeit, dass neue Fahrzeuge ihre Geschwindigkeit automatisch begrenzen, indem sie Satellitennavigation (GPS), 5G-Netze und Kameras integrieren.

Wie würde das System funktionieren?
Die angewandte Technologie würde es dem Fahrzeug ermöglichen, seinen Standort und die entsprechenden Geschwindigkeitsbeschränkungen auf dem jeweiligen Straßenabschnitt zu erkennen. Beim Einfahren in eine Zone mit niedrigerer Geschwindigkeit könnte das System die Motorleistung drosseln, um das Fahrzeug zum Abbremsen zu zwingen. Das Konzept sieht jedoch die Möglichkeit eines vorübergehenden Eingriffs durch den Fahrer vor – zum Beispiel beim Überholen oder wenn ein Hindernis umfahren werden muss –, jedoch ohne die Möglichkeit, das Limit dauerhaft zu überschreiten.

Von Warnungen vor dem „Big Brother“ bis hin zu Hacker-Risiken
Die Idee hat sofort eine Welle der Unzufriedenheit ausgelöst. Vertreter britischer Fahrerorganisationen bezeichnen den Vorschlag bereits als „absurd“, und Politiker warnen vor Risiken im Stil eines „Big Brother“. Neben der Sorge um die Kontrolle über das Individuum wird auch das ernsthafte Risiko durch Cyber-Kapazitäten hervorgehoben – Hacker oder feindliche Staaten könnten ein solches System zur Manipulation des Verkehrs nutzen.

Kontext: Bereits existierende Systeme
Es ist wichtig anzumerken, dass seit Juli 2024 in der EU die Ausstattung neuer Fahrzeuge mit einem intelligenten Geschwindigkeitsassistenten (ISA) bereits obligatorisch ist. Der Unterschied besteht darin, dass ISA den Fahrer derzeit nur warnt, während das neue Konzept eine aktive Intervention in die Steuerung der Maschine anstrebt.

Wie geht es weiter?
Die Europäische Kommission ruft zur Ruhe auf und erklärt, dass sich die Gespräche in einem frühen Untersuchungsstadium befinden und es noch keinen konkreten Legislativvorschlag gibt. Dennoch hat die Diskussion bereits Debatten über die Zukunft der automobilen Freiheit und der Sicherheit in Europa entfacht.

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