Warum die werkseitigen USB-Anschlüsse in Autos oft ineffizient zum Laden von Smartphones sind
Die integrierten USB-A- und USB-C-Anschlüsse im Armaturenbrett moderner Autos werden von Autofahrern häufig zum Laden von Smartphones genutzt, sie sind jedoch nicht für diesen Zweck optimiert. Experten zufolge ist die Hauptaufgabe dieser Steckplätze die Datenübertragung an das Infotainment-System und nicht die Bereitstellung hoher Leistung.
Gründe für die geringe Ladegeschwindigkeit
Aufgrund des Fokus auf Funktionen wie Apple CarPlay, Android Auto, Musikwiedergabe und Telefonate liefern die Standard-Autoanschlüsse oft einen Ausgangsstrom von nur 0,5 Ampere. Bei gleichzeitiger Nutzung von Navigationsanwendungen wie Google Maps reicht dieser Strom nur aus, um den aktuellen Batteriestand zu halten. In einer Stunde Ladezeit wird ein Zuwachs von lediglich 3 % bis 5 % erreicht.
Selbst bei Vorhandensein zusätzlicher Anschlüsse, die speziell als Ladeanschlüsse gekennzeichnet sind, überschreitet der Strom aufgrund der niedrigen Spannung im Fahrzeugsystem oft nicht 1 Ampere.
Effektive Alternativen zur Stromversorgung
Um eine hohe Ladegeschwindigkeit zu erreichen, die mit der einer Steckdose zu Hause vergleichbar ist, wird die Nutzung des Zigarettenanzünders (12V-Ausgang) empfohlen. Diese Ausgänge können eine Leistung im Bereich von 120 bis 240 Watt und einen Strom von 10 bis 20 Ampere liefern.
Mit Hilfe eines hochwertigen externen 12V-Ladegeräts, das moderne Standards unterstützt, können individuelle USB-C-Anschlüsse eine Leistung von bis zu 100 Watt erreichen, was ein deutlich schnelleres Aufladen mobiler Geräte ermöglicht.


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