Neuseeland bestätigt ersten Fall von H5N1-Vogelgrippe in der Wildnis
Neuseeland hat offiziell das Vorhandensein des H5N1-Virus (Vogelgrippe) in der heimischen Wildnis bestätigt. Der erste positive Test wurde bei einem Vogel der Art Brauskua durchgeführt, der an einem Strand in der Nähe von Wellington gefunden wurde.
Nach Informationen des Ministers für Biosicherheit, Andrew Hogard, ist die Entdeckung äußerst ernst zu nehmen, da sie in einer Zeit stattfindet, in der das Virus in Australien aktiv verbreitet wird. Obwohl es derzeit keine Beweise für eine Massensterblichkeit unter Wildtieren oder eine Infektion von Hausgeflügel im Land gibt, befinden sich die Behörden in höchster Alarmbereitschaft.
Das H5N1-Virus ist für seine hohe Virulenz bekannt und verursacht seit 2021 massive ökologische Katastrophen, die sowohl Wildvögel als auch Säugetiere, einschließlich Nutztiere, betreffen. Bisher wurden im benachbarten Australien 14 Infektionsfälle registriert.
Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, arbeitet die neuseeländische Regierung bereits eng mit der Geflügelindustrie zusammen, um neue Biosicherheitsprotokolle zu entwickeln. Als Sofortmaßnahme wurde ein Impfprogramm für 300 wichtige Zuchtvögel gestartet, die fünf der am stärksten gefährdeten Arten in der Region darstellen.

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