Energie-Kollaps in Sewastopol: Stromrationen nach ukrainischen Angriffen eingeführt
In Sewastopol, einer Schlüsselstadt auf der Halbinsel Krim, wurde ein Modus der eingeschränkten Stromversorgung eingeführt. Die Entscheidung wurde von den von Moskau ernannten Behörden nach einer Serie ukrainischer Raketenangriffe getroffen, die in der vergangenen Nacht stattfanden.
Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswojew, teilte mit, dass das neue Energieverteilungsschema zwei Stunden kontinuierliche Versorgung vorsieht, gefolgt von sechsstündigen Unterbrechungen. Ihm zufolge arbeiten Spezialisten an der Rekonfiguration des Energiesystems, um die Situation zu stabilisieren.
„Unser Ziel ist es, den Mangel zu verringern und die Unterbrechungen seltener werden zu lassen“, erklärte Raswojew und rief gleichzeitig die Bürger dazu auf, die Nutzung leistungsstarker Elektrogeräte einzuschränken, um eine Überlastung des Netzes zu vermeiden.
Die Energieprobleme auf der Krim verschärfen sich im Kontext einer Reihe ukrainischer Schläge gegen die russische Logistik- und Energieinfrastruktur. Zuvor wurden auf der Halbinsel bereits Einschränkungen beim Kraftstoffverbrauch verhängt, da Angriffe auf Ölraffinerien und Verkehrsknotenpunkte zu einem ernsthaften Benzinmangel führten.
Die Ukraine greift weiterhin strategische Objekte auf der Krim an, um die russische Kontrolle über die Region zu untergraben, die 2014 von Moskau annektiert wurde, obwohl die internationale Gemeinschaft die Legitimität dieses Aktes größtenteils nicht anerkennt.
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