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Infrastrukturkrise in Kazanlak: Der Staat verzögert Millionen für Schlüsselprojekte

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Инфраструктурна криза в Казанлък: Държавата забавя милиони за ключови проекти
Foto: stealman · CC BY-SA 3.0

Die Gemeinde Kazanlak steht vor ernsthaften Herausforderungen im Zusammenhang mit der Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte. Obwohl einige davon bereits abgeschlossen sind oder sich in einer aktiven Realisierungsphase befinden, hinken die staatlichen Institutionen bei den Überweisungen der erforderlichen Mittel hinterher, warnte die Bürgermeisterin der Stadt, Galina Stoyanova.

Laut der Bürgermeisterin gehören das Projekt für die Umgehungsstraße der Industriezone und die Brücke über den Stara Rekka zu den kritischsten Fällen. Die erste Phase ist abgeschlossen, aber der Staat schuldet der Gemeinde noch fast 3,6 Millionen Lewa. Um einen vollständigen Stillstand der Aktivitäten zu vermeiden, wurde die zweite Phase auf eine Finanzierung über europäische Programme umgestellt.

Ein ähnliches Problem zeigt sich bei der Straße zum Koprinka-Stausee, wo die unbezahlten Beträge 4 Millionen Lewa erreichen. Dieselbe Strategie – die Umstellung auf EU-Mittel – wurde auch für die zweite Phase dieser Straße angewandt. Ebenso wurde das Projekt für den Westeingang der Stadt abgeschlossen, aber auch die dafür vorgesehenen Mittel sind nicht eingegangen.

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Die Probleme betreffen auch andere wichtige Bereiche, darunter die Straßen zu den Dörfern Dunavtsi und Izvoovo sowie den Bau einer multifunktionalen Sporthalle. Bei letzterer Projektaktivität ist auch ein Rechtskonflikt zu beobachten: Die Planer der Sportanlage fordern ihre Vergütung nun auf dem Rechtsweg, da der Staat die für die Planung vorgesehenen Mittel nicht gezahlt hat.

Galina Stoyanova äußerte ernsthafte Bedenken hinsichtlich der neuen Änderungen im Verteilungsmechanismus der Mittel des Kapitalprogramms. Sie betonte, dass das bisherige System, das auf der Bevölkerungszahl basierte, Vorhersehbarkeit bot. Die neuen Änderungen im Staatshaushalt schaffen jedoch das Risiko einer subjektiven Mittelverteilung, wodurch die Finanzierung von Entscheidungen der Ministerien und des Ministerrats abhängig wird, was die Kommunen in eine benachteiligte Lage bringt.

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