Regulierung von Kurzzeitmieten: Airbnb und Booking im Visier der Steuerprüfungen
Der Tourismussektor in Bulgarien bereitet sich auf ernsthafte Veränderungen bei der Regulierung von Kurzzeitmieten vor. Laut Tourismusminister Ilin Dimitrov ist es das Ziel der Regierung, den Markt zu „beleuchten“ und Gleichheit zwischen offiziellen Hotels und Plattformen für geteilte Unterkünfte wie Airbnb und Booking zu schaffen.
Kontrolle über Kurzzeitmieten
Eine der Hauptsäulen der neuen Strategie ist die Verabschiedung einer Verordnung, die alle Eigentümer von Wohnungen und Häusern, die zur Kurzzeitvermietung angeboten werden, dazu verpflichtet, sich im Einheitlichen Tourismusinformationssystem zu registrieren. Dies wird es dem Staat ermöglichen, Übernachtungen effektiver zu überwachen und sicherzustellen, dass alle Marktteilnehmer die geschuldeten Steuern und Sozialabgaben zahlen.
Was bedeutet das für Bürger und Unternehmen?
Für den einfachen Bürger, der eine Immobilie vermietet, bedeutet dies die Notwendigkeit einer offiziellen Registrierung und Besteuerung. Für das Tourismusunternehmen, das „offiziell“ arbeitet, ist die Änderung positiv, da sie den unfairen Wettbewerb durch nicht regulierte Objekte verringern wird. Für Reisende wiederum kann dies zu mehr Sicherheit und Transparenz bei Buchungen führen.
Audit und Budgetdisziplin
Der Minister teilte auch Details über das laufende Audit des Ministeriums durch den Rechnungshof mit. Dimitrov betonte, dass eine Überprüfung von Verträgen stattfindet, die als ineffizient gelten. Als Beispiel nannte er die Kündigung eines Vertrags für die Gestaltung eines Werbefilms auf einer Hotelwand im Wert von über 500.000 Lewa und erklärte, dass es Priorität habe, Mittel für eine aggressivere und zweckmäßigere Werbung für Bulgarien einzusparen.
Entwicklungsziele
Trotz des zögerlichen Saisonbeginns zeigen aktuelle Daten, dass die Ferienorte bereits ausgelastet sind und die Zahl der Übernachtungen sich den Vorjahreswerten annähert. Die langfristige Strategie des Ministeriums besteht darin, die Zahl der Touristen im Land bis zum Ende der Amtszeit von 4 auf 8 Millionen zu erhöhen, mit einem Fokus auf die Erweiterung des deutschen Marktes.


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