Griechenland verschärft die Kontrolle über Kurzzeitvermietungen: Bulgaren unter den geprüften Eigentümern
Griechische Institutionen haben intensive Prüfungen von Immobilien begonnen, die über digitale Plattformen zur Kurzzeitvermietung angeboten werden. Die gemeinsamen Maßnahmen der Steuerbehörde und des Tourismusministeriums zielen darauf ab, die Einhaltung der Steuergesetzgebung und der Sicherheitsstandards zu gewährleisten.
Die Kontrollen umfassen einen breiten Kreis von Eigentümern, wobei ein erheblicher Teil bulgarische Staatsbürger sind, die in Immobilien investiert haben, vor allem in den nördlichen Regionen des Landes. Die Prüfungsteams fordern Eigentumsnachweise, die Registrierung der Unterkunft für die Tourismussaison sowie Steuererklärungen.
Besonderes Augenmerk wird auf die technische Unversehrtheit der Gebäude gelegt, insbesondere auf die Elektroinstallationen, als Maßnahme gegen das Brandrisiko. Bei Feststellung von Verstößen gegen die Vorschriften oder fehlenden entsprechenden Genehmigungen werden gegen die Eigentümer schwere Verwaltungsstrafen verhängt – von 5.000 bis 20.000 Euro.
Was bedeutet das für Investoren?
Für bulgarische Eigentümer, die ihre Immobilien in Griechenland nutzen, um durch Vermietungen die Instandhaltungskosten zu decken, bedeutet die neue Kampagne die Notwendigkeit einer strikten dokumentarischen Vorbereitung. Das Fehlen einer Registrierung oder die Nichteinhaltung von Sicherheitsstandards stellt nicht mehr nur ein Risiko für administrative Unannehmlichkeiten dar, sondern auch einen potenziellen finanziellen Verlust aufgrund der hohen Bußgelder.


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