Beunruhigender Trend: Ministerium für Umwelt und Wasser reagiert auf wiederkehrende Brände in regionalen Mülldeponien
Das Ministerium für Umwelt und Wasser (MOsw) hat die Sicherheit zahlreicher Abfallbehandlungsanlagen im Land in Frage gestellt. Laut einer neuen Analyse für den Zeitraum 2024–2026 ist ein besorgniserregender Trend zu wiederkehrenden Bränden in regionalen Deponien für nicht gefährliche Abfälle zu beobachten.
Die von den regionalen Inspektionen (RIOSV) durchgeführten Prüfungen zeigen, dass in 12 Deponien jeweils mehrere Vorfälle registriert wurden, wobei es in drei Deponien sogar zu vier Bränden kam. Die Hauptursachen für diese Ereignisse sind technologische Verstöße beim Betrieb – insbesondere das Fehlen einer rechtzeitigen Abdeckung und Verdichtung der Abfallmassen, was zu deren Selbstaufheizung führt.
Einer der von der Behörde genannten kritischen Faktoren ist die unsachgemäße Entsorgung von Lithium-Ionen-Batterien in Haushaltsabfallbehältern. Bei mechanischer Beschädigung oder Komprimierung während des Transports können diese Batterien eine sofortige thermische Reaktion und einen Brand auslösen.
Neben den internen Prozessen in den Deponien wird das Risiko auch durch externe Faktoren wie trockene Vegetation, starken Wind und ungepflegte Gelände um die Standorte herum erhöht, die eine schnelle Ausbreitung des Feuers ermöglichen.
Als Reaktion auf die Feststellungen haben alle 15 Regionalinspektionen offizielle Schreiben an die Deponiebetreiber mit der Forderung nach sofortigen Präventivmaßnahmen versandt. Gleichzeitig wurden Anordnungen an die Bürgermeister der Gemeinden geschickt, die für die Sicherheit der Anlagen verantwortlich sind, mit der Anweisung, nicht regulierte Mülldeponien und gefährliche Gebiete zu reinigen.


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