August 3, 2026 BG EN UK RU DE PL TR

IT

Apple verklagt wegen gefälschtem Bitcoin-Wallet im App Store, was zu Verlusten von 1,8 Mio. Dollar führte

Apple е съдена заради фалшив биткойн портфейл в App Store, довел до загуба на 1,8 млн. долара
Foto: RDNE Stock project · Pexels License

Apple sieht sich einem Prozess vor einem Bundesgericht in Kalifornien gegenüber, da eine gefälschte Kryptowährungs-App im App Store vorhanden war. Den Klägern zufolge hat das Unternehmen schwerwiegende Mängel bei der Softwarekontrolle zugelassen, die es Betrügern ermöglichten, insgesamt etwa 1,8 Millionen Dollar von drei Nutzern zu stehlen.

Details zum Betrug

Die Kläger James Ramirez, Christopher Ellis und Jalen Delgado behaupten, zwischen Mai und August 2025 beraubt worden zu sein. Die betrügerische App imitierte das beliebte Sparrow Wallet – eine Software, die im Grunde nur für die Betriebssysteme Windows, macOS und Linux verfügbar ist und keine offizielle Version für iOS besitzt.

Die Angreifer nutzten das Erscheinungsbild des legitimen Produkts, um Nutzer dazu zu verleiten, ihre Wallet-Wiederherstellungsdaten einzugeben. Durch diese Methode erlangten sie die volle Kontrolle über die Gelder der Opfer, die jeweils 875.000, 840.000 und 120.000 Dollar verloren.

Vorwürfe der Verletzung des Verbraucherschutzes

In der Klageschrift wird angeführt, dass Apple gegen die Verbraucherschutzgesetze in Kalifornien verstoßen hat. Die Kläger behaupten, das Unternehmen habe ein Image von Sicherheit und sorgfältiger App-Prüfung aufgebaut, was die Opfer in dem Glauben wiegte, dass die Software im App Store vertrauenswürdig sei. Sie werfen Apple zudem eine langsame Reaktion auf gemeldete betrügerische Aktivitäten vor.

Der Entwickler des ursprünglichen Sparrow Wallet, Craig Row, hatte bereits im Januar 2024 auf das Vorhandensein gefälschter Versionen hingewiesen und mitgeteilt, dass die betrügerische App trotz seiner mehrfachen Meldungen wochenlang im Store verblieb.

Konflikt mit Entwicklern

Der Fall wird von einem Vorfall mit Row selbst begleitet. Nachdem er versucht hatte, die Nutzer durch eine eigene App zu schützen, markierte Apple sein Konto zunächst als betrügerisch und leitete den Prozess zu dessen Sperrung ein, bevor das Unternehmen die Entscheidung später revidierte. Dieser Vorfall unterstreicht die Schwierigkeiten, vor denen legitime Entwickler stehen, wenn sie ihre Marken vor Imitationen schützen wollen.

Die drei Kläger fordern vollen Schadensersatz und die Rückgabe der gestohlenen Gelder. Der Ausgang des Prozesses wird die Frage aufwerfen, inwieweit Technologiegiganten für die Sicherheit der Software verantwortlich sind, die sie in ihren Ökosystemen zulassen.

GerichtsverfahrenCybersicherheitAppleKryptowährungenApp StoreBitcoin

Kommentare (0)

Kommentar hinterlassen

Mehr von IT