August 6, 2026 BG EN UK RU DE PL TR

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Microsoft enthüllt globale Hacker-Kampagne gegen Hotel-WLAN-Netzwerke

Microsoft разкри глобална хакерска кампания срещу Wi-Fi мрежи в хотели
Foto: AI илюстрация (Flux) · AI generated

Eine neue Cyberspionage-Kampagne, die auf Geschäftsreisende und Regierungsbeamte abzielt, wurde durch Angriffe auf öffentliche WLAN-Netzwerke in Hotels und Konferenzzentren weltweit identifiziert. Laut einem Bericht von Microsoft Threat Intelligence begann die Operation mit dem Namen „CaptiveCrunch“ im Mai und steht mit der Hackergruppe Storm-2945 in Verbindung.

Verbindung zu russischen Geheimdiensten

Storm-2945 ist ein operativer Untercluster von Midnight Blizzard – einer Bedrohung, die von den Regierungen der USA und Großbritanniens mit dem russischen Auslandsgeheimdienst (SWR) in Verbindung gebracht wird. Microsoft weist darauf hin, dass Midnight Blizzard durch langfristige Spionageaktivitäten und Beharrlichkeit bei seinen Zielen auffällt, die auf die Informationsbeschaffung zur Unterstützung der Interessen der russischen Außenpolitik ausgerichtet sind.

Angriffsmechanismus

Die Akteure nutzten Schwachstellen in den Verwaltungssystemen der Anmeldeseiten für Hotel-WLAN-Netzwerke, sogenannte „Captive Portals“. Durch die Manipulation des Domain Name Systems (DNS) und des HTTP-Protokollverkehrs leiten die Hacker die Benutzer auf eine Infrastruktur um, die sie selbst kontrollieren. Diese Taktik ähnelt einer ähnlichen DNS-Hijacking-Operation, die im April gemeldet wurde.

Schadsoftware und Folgen

Nach der Umleitung erhalten die Opfer gefälschte Benachrichtigungen über Browser- oder Betriebssystem-Updates. Durch das Anklicken dieser Benachrichtigungen wird ein Windows-Trojaner namens „CornFlake“ installiert. Diese Software verfügt über weitreichende Spionagefunktionen: Keylogging (Aufzeichnung von Tastatureingaben), Diebstahl von Anmeldedaten und Session-Token sowie Fernüberwachung von Audio und Video auf den infizierten Geräten.

Die Untersuchungen von Microsoft dauern an. Das Unternehmen merkt an, dass die Nutzung gemeinsam genutzter Geräte und Verwaltungssysteme in vielen betroffenen Einrichtungen darauf hindeutet, dass die Sicherheitsverletzungen wahrscheinlich von einem gemeinsamen Zugangspunkt ausgehen.

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