Strengere Kontrolle gegen laute Autos und E-Scooter in Burgas: Innenministerium schlägt neue Maßnahmen vor
Die Polizei in Burgas unternimmt einen Schritt zur Verschärfung der Disziplin unter Autofahrern und Nutzern von Elektrofahrzeugen. Der Direktor der Regionaldirektion des Innenministeriums in Burgas, Oberkommissar Nikolay Nenkov, hat einen offiziellen Vorschlag an den Stadtrat und den Bürgermeister der Stadt zur Änderung der Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung gesendet.
Anlass für die Initiative sind zahlreiche Bürgerbeschwerden über den übermäßigen Lärm, der durch Autos und Motorräder im städtischen Umfeld verursacht wird. Obwohl die Polizei tägliche Kontrollen auf technische Mängel durchführt, betonen die Beamten, dass strengere kommunale Regeln erforderlich sind, die eine disziplinierende Wirkung auf die Verstößer haben.
Was sehen die neuen Maßnahmen vor?
Dem Vorschlag zufolge sollen ausdrückliche Verbote für Handlungen eingeführt werden, die zu übermäßigem Lärm führen, wie zum Beispiel das längere Hochdrehen der Motoren oder das unkontrollierte Auslösen von Alarmanlagen. Zudem soll jede Aktivität eingeschränkt werden, die übermäßige Vibrationen, Staub und Verschmutzung verursacht.
Kontrolle und Sicherstellung von Fahrzeugen
Einer der Schlüsselpunkte im Vorschlag ist die Erweiterung der Befugnisse der Kontrollorgane. Es ist vorgesehen, dass nicht nur Mitarbeiter des Innenministeriums, sondern auch Vertreter der Stadtverwaltung, der Grenzpolizei, der Feuerwehr, der Militärpolizei und Inspektoren von „Transport – Burgas“ das Recht haben sollen, Bußgeldbescheide bei Verstößen mit Elektrofahrzeugen (wie E-Scootern) zu erstellen.
Es ist wichtig anzumerken, dass auch die Möglichkeit vorgeschlagen wird, einzelne Elektrofahrzeuge als Beweismittel bei Feststellung eines Verstoßes sicherzustellen. Diese werden den Eigentümern erst nach Erfüllung der entsprechenden Strafverfügungen zurückgegeben.


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