Untersuchungen im Krankenhaus in Lovech wegen Verdacht auf Scheinverträge mit Ärzten
Der Gouverneur von Lovech, Plamen Hristov, hat eine umfassende Untersuchung in der Mehrprofilkrankenhaus für aktive Behandlung „Prof. Dr. Paraskev Stoyanov“ AG eingeleitet. Anlass hierfür sind Hinweise auf mögliche Finanzverstöße und der Verdacht auf den Abschluss von Scheinverträgen mit medizinischen Fachkräften.
Institutionelle Verantwortung
Zur Untersuchung des Falls wurden die staatliche Finanzinspektion (ADFI), die Staatsanwaltschaft Lovech, die Regionaldirektion des Innenministeriums, die Territorialdirektion der Staatlichen Agentur für Nationale Sicherheit (DANS) und die Direktion „Arbeitsinspektion“ – Lovech eingeschaltet. Die Informationen wurden von der Regionalverwaltung bereitgestellt.
Art der Verstöße
Den vorliegenden Hinweisen zufolge besteht der Verdacht, dass mit Ärzten Arbeitsverträge für die Abteilungen des Krankenhauses geschlossen wurden, ohne dass diese tatsächlich medizinische oder arbeitsrechtliche Tätigkeiten ausübten. Es wird darauf hingewiesen, dass Zahlungen für Dienstleistungen und Aktivitäten geleistet wurden, die faktisch nicht erbracht wurden, was zu einer unsachgemäßen Verwendung von Mitteln und zu Schäden für die medizinische Einrichtung führt.
Umfang der Untersuchung
Der Gouverneur hat die zuständigen Behörden aufgefordert, Folgendes festzustellen:
- die tatsächliche Erfüllung der Verträge mit Ärzten und anderen Auftragnehmern;
- die tatsächliche Anwesenheit und Arbeit der Personen in den Abteilungen;
- das Vorhandensein der erforderlichen medizinischen und Buchhaltungsunterlagen, Dienstpläne und Bereitschaftsdienste;
- die Rechtmäßigkeit der Arbeits- und Zivilverträge;
- die korrekte Erfassung der Arbeitszeit und der geleisteten Zahlungen.
Die Untersuchung wird sich auch auf das Vorhandensein von Dokumenten mit falschem Inhalt oder andere Verstöße im Finanzmanagement des Krankenhauses konzentrieren.
Managementkontext
Die Initiative folgt auf einen Vor-Ort-Besuch der Gesundheitsministerin im Krankenhaus am 31. Juli. Auf Einladung des Gouverneurs führte die Ministerin eine Prüfung durch, die eine schlechte finanzielle Lage und Misswirtschaft bei der Verwaltung des Eigentums des Krankenhauses „Prof. Dr. Paraskev Stoyanov“ feststellte.
Plamen Hristov besteht darauf, dass bei Feststellung von Straftaten oder Verstößen alle rechtlichen Maßnahmen ergriffen werden und die Regionalverwaltung über die Ergebnisse und die darauffolgenden Schritte informiert wird.


Kommentare (0)