Rekordgewinn bei der Schweizer Julius Baer: Verwaltetes Vermögen erreicht 547 Mrd. Franken
Die Schweizer Private-Banking-Gruppe Julius Baer erzielte im ersten Halbjahr 2026 außergewöhnliche Finanzergebnisse und meldete einen Rekordgewinn vor Steuern. Den offiziellen Daten zufolge beläuft sich die Summe auf 813,6 Millionen Schweizer Franken, was ein signifikanter Anstieg gegenüber 370,2 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum ist.
Die Haupttreiber dieses Wachstums waren die Erhöhung des verwalteten Vermögens, höhere Gebühren- und Handelserträge sowie eine wesentliche Reduzierung der Kreditverluste. Der operative Ertrag der Gruppe stieg von 1,810 Milliarden Franken im Jahr 2025 auf 2,276 Milliarden Franken.
Schlüsselkennzahlen für das Halbjahr:
- Verwaltetes Vermögen: 546,7 Milliarden Franken (ein Anstieg von 5 % seit Jahresbeginn).
- Nettozinsertrag: 130,4 Millionen Franken (gegenüber 72,5 Millionen Franken im Vorjahr).
- Nettogewinn: 672,2 Millionen Franken (oder 3,27 Franken pro Aktie).
Das Wachstum des Vermögens wurde durch eine günstige Marktdynamik, Währungsbewegungen und einen Nettozufluss neuer Mittel in Höhe von 5,7 Milliarden Franken unterstützt.
Trotz der starken Finanzergebnisse ist die Marktreaktion auf die Aktien von Julius Baer gemischt. Nach einem anfänglichen Anstieg an der SIX Swiss Exchange fiel der Aktienkurs um über 4 % auf 70,70 Franken. Grund für die Korrektur ist die Prognose des Managements, dass die Herausforderungen bei der Gewinnung von neuem Kapital auch im nächsten Jahr anhalten werden.


Kommentare (0)