Änderung der Regeln für den Ballwechsel: ATP testet neues System
Der Tennis-Sport steht an der Schwelle zu einer technischen Veränderung, die die Dynamik der Spiele auf höchstem Niveau verändern könnte. Nach einer Welle der Kritik von führenden Tennisspielern bezüglich der Qualität und des Verhaltens der Bälle im Spiel beginnt die ATP-Tour mit der Einführung neuer Standards und Regeln.
Das Hauptproblem, auf das Stars wie Daniil Medvedev, Alexander Zverev und Taylor Fritz hinweisen, ist die Unvorhersehbarkeit der Bälle. Mit zunehmender Anzahl der Schläge wird die Filzoberfläche aufgeraut, was die Bälle langsamer macht und den Absprung verringert. Dies zwingt die Spieler dazu, ständig ihre Taktik und sogar die Bespannung ihrer Schläger anzupassen.
Derzeit sieht der Standard einen Ballwechsel nach sieben Games vor, danach alle neun Games. Der neue Versuch, der nächsten Monat bei einem Challenger-Turnier getestet wird, sieht eine häufigere Rotation vor: ein erster Wechsel nach fünf Games und anschließende Wechsel alle sieben Games.
Das Ziel der ATP ist es, bis 2029 eine vollständige Zentralisierung der Ballverteilung zu erreichen, sodass jede Turnierreihe auf demselben Belag in einer Region dasselbe Modell verwendet. Obwohl die Daten der Tour zeigen, dass die Dauer der Ballwechsel stabil bleibt, bestehen die Tennisspieler auf mehr Konsistenz, um eine künstliche Verlangsamung des Spiels durch abgenutzte Bälle zu vermeiden.
Sollte das Experiment erfolgreich sein, wird es einen höheren Bedarf an Verbrauchsmaterialien für die Organisatoren bedeuten, verspricht aber ein faireres und berechenbareres Umfeld für die Wettkämpfer.


Kommentare (0)