Massiver russischer Raketenangriff auf ukrainische Städte: Opfer in Kiew und Odessa und wachsende Spannungen im Kommando
Die russischen Streitkräfte führten einen weiteren massiven Angriff auf ukrainische Städte durch, der zum Tod von Zivilisten und zu schweren Zerstörungen an kritischer Infrastruktur führte. Das Hauptziel der nächtlichen Operation, die über 40 Raketen und 120 unbemannte Luftfahrzeuge umfasste, war die Hauptstadt Kiew.
Bei den Schlägen in den Außenbezirken von Kiew, im Gebiet Butscha, wurde ein wichtiger Logistikknotenpunkt sowie Produktionskapazitäten für die ballistische Verteidigung beschädigt. Nach Angaben der Behörden kam in der Hauptstadt eine Person ums Leben, 16 wurden verletzt. Wohngebäude, Lagerhäuser und Gewerbeobjekte erlitten schwere Schäden.
Weitere schwere Treffer wurden in Charkiw und Odessa registriert. Bei der Beschussung eines Postterminals in der Nähe von Charkiw kamen vier Menschen ums Leben, während in Odessa ein russischer Schlag auf einen Vergnügungspark das Leben eines 16-jährigen Jungen forderte. Dutzende weitere Verletzte wurden in Isjum und anderen Regionen gemeldet.
Interne Spaltung im ukrainischen Kommando
Parallel zu den militärischen Kampfhandlungen verschärfen sich in der Ukraine die politischen und militärischen Spannungen innerhalb des Kommandos. Die Straßenproteste, die den Rücktritt des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte, General Oleksandr Syrskyj, fordern, halten an. Der Konflikt hat sich bis zu der Ebene öffentlicher Streitigkeiten zwischen hochrangigen Militärangehörigen eskaliert.
Zur Verteidigung von Syrskyj haben sich hochrangige Kommandeure wie Oleksij Neisjpapa (Kommandeur der Marinekräfte) und Oleh Apostol (Kommandeur der Luftlandetkräfte) zu Wort gemeldet. Sie rufen zur Einheit auf und betonen, dass es unzulässig sei, die Autorität des Kommandos während eines aktiven Krieges infrage zu stellen.
Reaktionsmaßnahmen Kiews
Die ukrainische Seite reagierte mit Schlägen gegen die russische Energieinfrastruktur. Kiew richtete Angriffe gegen ein Terminal des Kapspy-Pipeline-Konsortiums in der Nähe von Noworossijsk sowie gegen drei Ölbasen in der Region Stavropol. Im Schwarzen Meer wurden drei russische Tanker getroffen, was Teil der Strategie zur Destabilisierung des russischen Ölsektors ist.


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