Starmer: Großbritannien unterstützt die Ukraine zu 100 % – neue Systeme zur Drohnen-Jamming
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hielt ein offizielles Treffen mit dem neuen britischen Premierminister Keir Starmer ab, bei dem die unerschütterliche Unterstützung Londons für Kiew bestätigt wurde. Während der Gespräche erörterten beide die Fortsetzung der Verteidigungskooperation und besuchten anschließend den Marinestützpunkt in Portsmouth.
Technologische Unterstützung und „Stonecloak“-Systeme
Ein zentraler Schwerpunkt des Treffens war die angekündigte Bereitstellung des elektronischen Störtechnologie-Systems „Stonecloak“. Laut Informationen aus dem Downing Street wurden bereits tausende dieser Systeme an die Ukraine geliefert. Diese kompakten Geräte in Tablet-Größe können an unbemannten Luftfahrzeugen montiert werden und erschweren deren Entdeckung durch russische Luftverteidigungssysteme, was es ukrainischen Drohnen ermöglicht, Angriffe über größere Distanzen auszuführen.
Botschaft der Allianz
Keir Starmer betonte, dass Selenskyj der erste ausländische Staatschef sei, den er nach seinem Amtsantritt empfange, was eine „klare Botschaft“ darstelle. „Wir stehen zu 100 % hinter der Ukraine. Ich persönlich stehe zu 100 % an Ihrer Seite und werde jedes Versprechen, das Großbritannien der Ukraine gegeben hat, erfüllen“, erklärte der britische Premierminister.
Wolodymyr Selenskyj dankte für den Empfang über das soziale Netzwerk X und merkte an, dass der Besuch der ukrainischen Delegation ein wichtiges Zeichen für die unerschütterliche Unterstützung des Landes sei.
Ausbildung von Marineexperten
In Portsmouth wurde bekannt, dass etwa 200 ukrainische Soldaten eine Ausbildung bei britischen Instruktoren absolvieren. Das Programm zielt auf die Verbesserung von Kampffähigkeiten und Minenabwehrtaktiken ab, die für die Operationen im Schwarzen Meer von entscheidender Bedeutung sind.
Die Bereitstellung neuer Technologien und die Ausbildung von Fachkräften erfolgen in einer Zeit, in der die Ukraine ihre Aktivitäten ausweitet und Angriffe auf die Öl-Infrastruktur, militärische Objekte und Logistikzentren auf russischem Territorium richtet.


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