Lavendelfelder in Dobrudscha: Ein Beispiel für Harmonie zwischen Landwirtschaft und Natur
Dobrudscha etabliert sich als eine der beeindruckendsten Regionen Bulgariens, in der landwirtschaftliche Tätigkeit und natürliche Schönheit zu einer harmonischen Landschaft verschmelzen. Laut dem Ministerium für Umwelt und Wasser (MoEW) sind die blühenden Lavendelfelder in Nordostbulgarien ein hervorragendes Beispiel für sogenannte „kulturelle Ökosystemdienstleistungen".
Diese Dienstleistungen umfassen die Vorteile, die Menschen aus der Natur durch schöne Landschaften, Möglichkeiten zum Ökotourismus, zur Erholung und zur Verbesserung der Lebensqualität ziehen. Während Felduntersuchungen dokumentierten die Experten des Ministeriums, wie gut verwaltete landwirtschaftliche Ökosysteme nicht nur wirtschaftliche Rentabilität bringen, sondern auch ästhetisch wertvolle Zonen schaffen, die die Entwicklung des regionalen Tourismus unterstützen.
„Eines der beeindruckendsten Beispiele findet sich in Nordostbulgarien, wo die blühenden Lavendelfelder von Dobrudscha auf das azurblaue Wasser des Schwarzen Meeres treffen – eine Landschaft, die natürliche Schönheit und landwirtschaftliche Arbeit vereint“, stellt das Ministerium fest.
Diese Untersuchungen sind Teil eines Projekts zur Integration des Ökosystemansatzes und zur Anwendung naturnaher Lösungen in den Schutzgebieten des „Natura 2000“-Netzwerks. Die Aktivitäten werden durch das Programm „Umwelt“ 2021–2027 finanziert und zielen auf eine präzisere Kartierung der Ökosysteme, ihrer grünen Infrastruktur und die Bestimmung ihres wirtschaftlichen Wertes für die Gesellschaft ab.


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