Ökologische Botschaften durch die Linse: Nationale Fotografieausstellung „Heal the Earth“ in Ruse eröffnet
Der Raum um das große Zelt auf dem Platz „Svoboda“ in Ruse wurde zur Bühne für die nationale Fotografieausstellung „Heal the Earth“. Die Initiative wurde von HUMANA People to People Bulgarien in Partnerschaft mit der Kunstschule „Dedal“ und mit Unterstützung der Stadtverwaltung Ruse organisiert.
Thematik und Botschaften
Die Ausstellung vereint 25 herausragende Fotografien, die von Profis und Amateuren im Alter zwischen 17 und 71 Jahren geschaffen wurden. Die Aufnahmen dokumentieren ökologische Herausforderungen wie den Klimawandel, Verschmutzung, Wasserknappheit, Waldbrände, den Verlust der biologischen Vielfalt und die Folgen des Überkonsums. Parallel zu den Problemen präsentiert die Ausstellung auch Beispiele für Freiwilligenarbeit und persönliche Verantwortung gegenüber den natürlichen Ressourcen.
Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehören die konzeptionellen Werke von Evelina Berova aus der Serie „Mother Earth“, die das Gleichgewicht zwischen modernem Komfort und dem Preis, den die Natur zahlt, thematisieren. Weitere bedeutende Beiträge sind die Fotografie von Dimitar Kostov (56 Jahre, Sofia) „Die Schönen und der Müll“, aufgenommen in Kenia, sowie seine zweite Fotografie „Wassermangel im Land des Wassers“, die den ausgetrockneten Stoudena-Stausee zeigt.
Das Thema der Wasserknappheit wird von Yoana Marinova (32 Jahre, Dorf Sladka Voda) mit der Aufnahme „Blütezeit“ präsentiert, die am Boden des Tsonevo-Stausees aufgenommen wurde und als Metapher für die Verbindung zwischen dem Menschen und der ausgetrockneten Natur dient. Weitere wichtige Werke umfassen den Fotozyklus „Widerspruch“ von Slavian Kostov (51 Jahre, Haskovo), der der Austrocknung gewidmet ist, das Projekt „Anthropozän“ von Vanyo Dimitrov (39 Jahre, Sofia), dessen Botschaft lautet: „Der Mensch als Produkt seiner eigenen Zeit – verpackt und mit einem Marktpreis“, sowie die Aufnahme von Atanas Atanasov (45 Jahre, Varna), die die versunkene Kirche im Zrebechko-Stausee als Symbol für das Verschwinden von Siedlungen, kulturellem Gedächtnis und spirituellen Räumen zeigt.
Institutionelle Unterstützung
An der Eröffnung nahmen der stellvertretende Bürgermeister von Ruse, Borislav Rachev, der Abgeordnete Emil Denkov, die Direktorin für „Ökologie und grünes Stadtbild“ Yoana Valeva, die kommerzielle Direktorin von HUMANA Bulgarien, Elza Nedyalkova, und die Managerin für „Corporate Social Responsibility“, Elena Kuleva, teil.
Der stellvertretende Bürgermeister Borislav Rachev betonte, dass die Fotografie ein mächtiges Instrument ist, um das öffentliche Bewusstsein für ökologische Probleme zu schärfen. Er fügte hinzu, dass solche Initiativen daran erinnern, dass Veränderung mit der persönlichen Verantwortung und den täglichen Entscheidungen jedes Einzelnen beginnt. Während der Zeremonie überreichte der stellvertretende Bürgermeister einen Glückwunsch von Bürgermeister Pencho Milkov an die Geschäftsführerin von „HUMANA People to People“, Karin Wallin.
Kontext der Initiative
Die nationale Ausstellung ist für Besucher in Ruse bis zum 31. August zugänglich. Sie ist Teil einer Reihe von Aktivitäten von HUMANA People to People Bulgarien, die auf nachhaltige Entwicklung, verantwortungsvollen Konsum und die Wiederverwendung von Ressourcen abzielen.


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