Bulgarien strebt Status als regionales Zentrum für Hightech-Investitionen an
Bulgarien hat die Ambition, sich zu einem wichtigen regionalen Hub für Hightech-Investitionen und zu einem sicheren Ziel für Kapital zu entwickeln. Dieses Ziel wurde von der stellvertretenden Ministerin für Wirtschaft, Investitionen und Industrie, Michaela Karadimova, während der jährlichen Konferenz des diplomatischen Korps vorgestellt.
Laut der stellvertretenden Ministerin hat die Regierung die Anziehung von Projekten mit hoher Wertschöpfung zur Priorität gemacht. Zu den strategischen Sektoren gehören Innovationen, Mikroelektronik, künstliche Intelligenz, digitale Infrastruktur, Automobilbau sowie Energie, Biotechnologie und die Verteidigungsindustrie.
Zur Verbesserung des Geschäftsumfelds setzt das Ministerium für Wirtschaft, Investitionen und Industrie mehrere Mechanismen ein:
- Abbau der Bürokratie: Es wurden fast 300 Maßnahmen zur Entlastung des Verwaltungsaufwands identifiziert.
- Koordination: Dem Ministerrat wurde ein Koordinationsrat zur Investitionsförderung unterstellt, der schnellere Verfahren und einen personalisierten Service für Großinvestoren gewährleisten soll.
- Gesetzgebung: Ein Gesetzentwurf für öffentlich-private Partnerschaften wurde entwickelt.
Ein wichtiger Schwerpunkt der Strategie ist die „Wirtschaftsdiplomatie“. Karadimova betonte, dass Bulgarien angesichts des globalen Wettbewerbs nicht auf Passivität setzen könne, sondern aktiv durch diplomatische Vertretungen und Handels- und Wirtschaftsstellen im Ausland strategische Partner suchen müsse. Das Ziel ist es, das internationale Vertrauen in das Land in reale Ergebnisse zu verwandeln – gesteigerte Exporte, höhere Produktivität und neue Hightech-Produktionsstätten.


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