Borima erneut im Rampenlicht: Das Viehzuchtfest versammelte Hunderte in der Region Lovech
Das Dorf Borima in der Gemeinde Troyan wurde zum zwölften Mal zum Epizentrum der regionalen Viehzucht. Das traditionelle Viehzuchtfest versammelte hunderte Landwirte, Anwohner und Gäste, um die Arbeit derer zu feiern, die eines der wichtigsten Wirtschaftszweige der Region aufrechterhalten.
Obwohl es in Bulgarien keinen offiziellen nationalen Feiertag für den Agrarsektor gibt, hat sich Borima bereits als emblematischer Ort für solche Veranstaltungen etabliert. Die Statistiken bestätigen die Bedeutung des Dorfes – mit über 1100 Schafen, 910 Rindern und 165 Pferden belegt Borima den ersten Platz bei der Anzahl der Nutztiere in der Region Lovech.
Die Bürgermeisterin des Dorfes Borima, Meriam Afzova, eröffnete das Fest mit Worten des Dankes an die lokalen Landwirte. Sie betonte, dass die Viehzucht in Borima nicht nur ein Beruf, sondern ein Erbe und eine Lebensweise sei, die ungeachtet der Umstände ein enormes Engagement und harte Arbeit erfordere.
Offizieller Gast der Veranstaltung war die Bürgermeisterin der Gemeinde Troyan, Donka Mihailova, die die Qualität der lokalen Produkte hervorhob. „Die in Borima produzierten Erzeugnisse sind im ganzen Land bekannt. Die Bulgaren ernähren sich von Produkten aus Borima, und unsere Kinder wachsen gesund auf“, erklärte sie.
Das Festprogramm beinhaltete Folklore-Darbietungen der lokalen Tanzgruppe „Borimski Ogan“, und der Höhepunkt des Abends war das Konzert der bekannten Volksliedersängerin Guna Ivanova. Unterstützt von dem lokalen Orchester „Nastroenie“, präsentierte sie ein reiches Repertoire an klassischen bulgarischen Liedern und verwandelte das Fest in ein wahres Volksfest.
Die Veranstaltung wurde mit Unterstützung der Gemeinde Troyan, der Bürgermeisterverwaltung von Borima und des örtlichen Kulturvereins „Napredak – 1897“ organisiert und erhielt erhebliche Unterstützung von zahlreichen lokalen Spendern und Sponsoren.


Kommentare (0)