Starke Überschwemmungen und Verletzte in rumänischen Ferienorten: Straßen wurden zu Flüssen
Schwere Wetterbedingungen trafen beliebte Touristenziele in Rumänien und verwandelten die Straßen in Bușteni, Sinaia und Poiana Brașov in reißende Ströme. Die Gewalt der Natur verursachte erhebliche Schäden, wobei zwei Personen nach Vorfällen mit den Sturzfluten medizinische Hilfe benötigten.
Die ernste Lage zeigt sich in Bușteni, wo der drastische Anstieg des Pegels des Flusses Jezi nach intensiven Regenfällen im Bucegi-Gebirge dazu führte, dass der Fluss über die Ufer trat. Das Wasser riss Schlamm, Steine und Baumstämme mit sich, die sogar die Nationalstraße DN1 blockierten.
Offiziellen Angaben zufolge wurden zwei Personen verletzt. Eine Person erlitt Verletzungen an den Gliedmaßen, während eine 33-jährige Frau in Bușteni von den einströmenden Wassermassen überrascht wurde. Beide wurden ins Krankenhaus transportiert; ihr Zustand ist derzeit nicht lebensbedrohlich. Rettungsteams retteten zudem mehrere Personen, die in ihren Fahrzeugen in den überfluteten Gebieten eingeschlossen waren.
In Bușteni sind 22 Haushalte betroffen, und die Rettungskräfte arbeiten am Abpumpen des Wassers und an der Beseitigung der Ablagerungen. Aufgrund der schweren Lage wurde der Verkehr auf der Straße DN1 vorübergehend unterbrochen, wobei in einigen Abschnitten aufgrund von Schlammablagerungen weiterhin Einschränkungen bestehen.
Probleme mit der Straßeninfrastruktur wurden auch auf der Straße DN71 zwischen Târgoviște und Sinaia registriert, wo Erdrutsche die Fahrbahn gefährdeten. In Sinaia hingegen haben starke Winde zahlreiche Bäume umgestürzt, die parkende Autos beschädigten.
Der nationale Wetterdienst Rumäniens hält Warnungen mit orangefarbenem und rotem Code für mehrere Regionen aufrecht. Meteorologen prognostizieren anhaltende Regenfälle (über 50-60 Liter pro m²), Windböen von über 90 km/h, Hagel und Gewitter.


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