Slawi Trifonow greift Innenminister erneut an: Ich verlange Antworten zur USA-Reise und zum Fall „Petrochan“
Der Anführer der Partei „Es gibt so ein Volk“ (ITN), Slawi Trifonow, hat den Druck auf den Innenminister Ivan Demerdzhiev durch die Veröffentlichung eines neuen offenen Briefes erhöht. Darin stellt der Showmaster den Zweck der jüngsten Reise des Ministers in die USA in Frage und äußert Zweifel an den von ihm bereitgestellten Informationen über die dortigen Treffen.
Laut Trifonow gibt es Unstimmigkeiten zwischen den Behauptungen von Demerdzhiev und den vorliegenden Fotobeweisen darüber, mit wem er in der amerikanischen Hauptstadt Gespräche geführt hat. „Sie hätten eine Reise auf Staatskosten machen können – und das haben Sie getan. Man könnte sagen, Sie haben die Welt gesehen“, ironisiert der Politiker und betont, dass der Minister anstelle von politischer Rechenschaftspflicht Schweigen zeige.
Neben der Frage des Auslandsbesuchs brachte Trifonow erneut den Fall „Petrochan“ und die Vorfälle auf dem Okolchitsa-Gipfel, bei denen sechs Menschen ums Leben kamen, auf den Plan. Er warf dem Minister mangelnde Transparenz vor und forderte Premierminister Rumen Radev auf, einzugreifen, um das Innenministerium zu konkreten Antworten zu drängen.
Dies ist der fünfte von mindestens fünf Briefen, die Trifonow in den letzten fünf Monaten an den Minister gesendet hat. Seitens des Innenministeriums wurde bisher erklärt, dass die Ermittlungen im Fall „Petrochan“ unter Aufsicht der Staatsanwaltschaft in einer aktiven Phase sind, Details jedoch aufgrund verfahrensrechtlicher Einschränkungen nicht bekannt gegeben werden können.


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