Papst ruft Jugendliche dazu auf, soziale Medien und künstliche Intelligenz mit Maß und Disziplin zu nutzen
Der Papst rief junge Menschen dazu auf, bei der Nutzung sozialer Medien und künstlicher Intelligenz mit Maß und Disziplin vorzugehen. In seiner Videobotschaft an die Teilnehmer des großen viertägigen Festes in der brasilianischen Stadt Fortaleza warnte er davor, dass moderne Technologien Menschen in eine „unreale Welt“ führen können, in der flüchtige und scheinbare Dinge die wahren Werte verdrängen.
Das Beispiel von Carlo Acutis
Als Orientierung in der digitalen Ära nannte der Papst den heiligen Carlo Acutis. Ihm zufolge hat Acutis gezeigt, wie es möglich ist, Christus stets im Zentrum des Lebens zu halten, selbst bei der aktiven Nutzung von Technologien. Die Botschaft zielt darauf ab, das Gefühl für Menschlichkeit und Realität zu bewahren, um die Verbindung zu dem nicht zu verlieren, was wirklich bedeutsam ist.
Missionarische Energie und Friedensstiftung
In seiner Botschaft an die Hunderttausenden jungen Menschen, die in Brasilien versammelt waren, betonte der Pontifex, dass Jugendliche eine „unersetzliche missionarische Energie“ besitzen, die darauf gerichtet sein muss, die Welt zu transformieren und Frieden zu stiften. Er ermutigte die Teilnehmer, die „missionarische Flamme“ nicht zu verlieren und nach der Schaffung einer „Stadt des Friedens“ zu streben, oder wie der heilige Augustinus es nannte – die „Stadt Gottes“, die inmitten der Stadt der Menschen präsent ist.
Der Papst zitierte Benedikt XVI. („Fürchtet euch nicht vor Christus!“) und rief dazu auf, mutig zu bekennen, dass „ein Leben ohne Christus ein Leben ohne Gnade ist“. Er erwähnte auch seine Botschaft an die jungen Menschen in Portugal, die sich zum nationalen Weltjugendtag in Lamego versammelt hatten.
Abschließend betonte der Papst, dass in Momenten der Müdigkeit und des Verlusts des inneren Funkens der einzige Weg, die Flamme des Glaubens aufrechtzuerhalten und von der Auferstehung vor Freunden und Mitmenschen zu zeugen, das Gebet und die ständige Gegenwart Gottes sind.


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