Paolo Maldini und Leonardo reichen Rücktritt beim Italienischen Fußballverband ein
Paolo Maldini und sein Berater Leonardo haben ihre Posten beim Italienischen Fußballverband (FIGC) nur wenige Tage nach ihrer Ernennung niedergelegt, wie Sky Sport Italia berichtet. Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund schwerwiegender Meinungsverschiedenheiten über den Auswahlprozess für den neuen Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft.
Kontext der Ernennungen
Die neue Position des technischen Direktors wurde vom Verbandspräsidenten Giovanni Malagò geschaffen. Ziel dieser neuen Struktur war es, der Nationalmannschaft eine größere Autonomie zu gewähren und die Jugendmannschaften sowie Akademien zu bündeln, um eine neue Identität des italienischen Fußballs aufzubauen. Maldini und Leonardo wurden am 11. Juli nach langwierigen Verhandlungen über die Vision zur Transformation des Systems offiziell ernannt.
Gründe für die Differenzen
Die Krise im Verband wurde durch die gescheiterten Versuche ausgelöst, einen neuen Nationaltrainer zu ernennen. Die ursprünglichen Kandidaten – Carlo Ancelotti und Pep Guardiola – lehnten die Angebote, die Nationalmannschaft zu leiten. Der nächste Kandidat, Andrea Pirlo, wurde blockiert, nachdem bekannt wurde, dass er globaler Botschafter eines russischen Unternehmens ist.
Laut Quellen von Sky Sport Italia haben sich die Spannungen verschärft, nachdem Präsident Malagò die Ernennung von Pirlo blockiert hatte, was im Widerspruch zu den Wünschen von Maldini und Leonardo stand. Zudem hatten die beiden tiefgreifende Meinungsverschiedenheiten über die Auswahl des nächsten Kandidaten für das Amt. Eine offizielle Mitteilung zu diesem Fall wird noch heute Abend erwartet.


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