July 27, 2026 BG EN UK RU DE PL TR

Gesetz und Ordnung

Neue Welle des Cyberkriminalismus: Innenministerium, Banken und Institutionen im Visier von Betrügern

Нова вълна от киберизмами: МВР, банки и институции са мишена на измамници
Foto: Ann H · Pexels License

Gefälschte Bußgelder im Namen der Verkehrspolizei

Das Innenministerium (MVR) warnt vor gehäuften Betrugsmeldungen, bei denen sich Kriminelle als Verkehrspolizei ausgeben. Die Opfer erhalten Nachrichten per E-Mail, SMS oder Viber, oft von ausländischen Nummern mit den Vorwahlen +63 und +44. In den Nachrichten wird behauptet, es gäbe unbezahlte Bußgelder gemäß Belegen oder Protokollen, wobei dem Empfänger bei Nichtzahlung Sanktionen angedroht werden.

Die Betrüger verwenden Links zu gefälschten Websites, die das Portal für elektronische Verwaltungsdienstleistungen des Innenministeriums visuell imitieren. Ziel ist die Erlangung von persönlichen und Bankdaten oder die Installation von Schadsoftware. Das Innenministerium betont, dass die Behörde keine derartigen Nachrichten von ausländischen Nummern versendet. Eine Überprüfung von Verpflichtungen kann ausschließlich über das offizielle Portal erfolgen: e-uslugi.mvr.bg.

Imitationen von Revolut-Mitarbeitern

Die Generaldirektion zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität (GDBOP) berichtet über Finanzbetrug, bei dem sich Personen als Mitarbeiter der Plattform Revolut ausgeben. Sie versuchen, Konten durch Telefonanrufe (oft von Nummern mit dem Code +92) oder gefälschte E-Mails zu leeren.

Es werden zwei Hauptszenarien genutzt: eine „dringende Umrechnung“ von Mitteln aufgrund des Übergangs zum Euro oder „gefälschte Profilaktualisierungen“ über Links zu imitierten Websites. Die GDBOP erinnert daran, dass Revolut-Mitarbeiter niemals Passwörter, PIN-Codes oder Einmal-Zugangscodes am Telefon oder im Chat abfragen. Im Zweifelsfall sollten Bürger das Gespräch beenden und sich direkt über die offizielle App melden.

Betrug unter dem Namen der Hauptinspektion für Arbeit und Banken

Die Hauptinspektion für Arbeit (GIT) ist ebenfalls Ziel eines massiven Betrugs geworden, bei dem elektronische Nachrichten unter missbräuchlicher Verwendung des Namens der Institution verbreitet werden. Die GIT rät den Bürgern, verdächtige E-Mails und Anhänge nicht zu öffnen, und erinnert daran, dass die offiziellen Adressen der Agentur auf die Domain @gli.government.bg enden.

Parallel dazu dauern die massiven Betrugsversuche per E-Mail an, die große Bankinstitute imitieren, um sensible Informationen über gefälschte Links zu entwenden.

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