Änderung bei der Bezahlung von Krankenhausdirektoren: Ministerin Ivkova kündigt neue, ergebnisorientierte Formel an
Gesundheitsministerin Katya Ivkova hat angekündigt, dass bis Ende des Monats eine neue Formel zur Festlegung der Vergütung für die Geschäftsführer staatlicher und kommunaler Krankenhäuser eingeführt wird. Ziel der Änderung ist es, die Vergütungen direkt an die tatsächlichen Ergebnisse und die finanzielle Lage der medizinischen Einrichtungen zu koppeln.
Laut der Ministerin hat das bisherige Modell es Krankenhausleitern ermöglicht, die sich in schwierigen finanziellen Verhältnissen oder am Rande des Bankrotts befinden, hohe Gehälter zu beziehen. „Es ist nicht richtig, Unregelmäßigkeiten im Gesundheitssystem zu verschleiern. Es braucht Transparenz“, betonte Ivkova in einem Interview mit bTV.
Kriterien für neue Gehälter
Das neue System wird auf mehreren Faktoren basieren, darunter:
- Finanzielle Rentabilität und Fähigkeit zur Schuldentilgung;
- Umsetzung der Investitionspolitik;
- Indikatoren für die Gewinnung junger medizinischer Fachkräfte;
- Erzielte Gesundheitsergebnisse und Qualitätsindikatoren der Versorgung.
Die Ministerin wies darauf hin, dass das Ministerium bereits die notwendigen Analysen und Berechnungen erstellt hat, die mit der Durchführungsverordnung zum Gesetz über öffentliche Unternehmen abgestimmt werden. Sie betonte, dass es in einer Marktwirtschaft normal sei, dass die Bezahlung von der Effizienz der Verwaltung abhänge.
Probleme mit der Nationalen Kinderklinik und Lobbyismus
Im Rahmen ihrer Erklärung sprach Ivkova auch andere kritische Themen an. Sie enthüllte, dass sie von der Leitung der Nationalen Kinderklinik eine Erklärung für die Ausgaben von über 2 Millionen Lewa gefordert hat, und bezeichnete die Situation als „juristischen Absurdismus“. Die Ministerin betonte, dass der Bau eines neuen Zentrums für Kindergesundheit eine Priorität der Regierung sei.
Neben der Verwaltung der Krankenhäuser kämpft die Gesundheitsministerin auch gegen Lobbyismus bei öffentlichen Aufträgen. Sie vertritt die Position einer zentralisierten Beschaffung von Medikamenten und medizinischen Geräten, was einen einheitlichen Preis für dasselbe Produkt im ganzen Land garantieren würde und Anomalien bei den Ausgaben der einzelnen medizinischen Einrichtungen verhindern soll.


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