NASA und SpaceX planen 4K-Videoverbindung zum Mond über das Starlink-Netzwerk
NASA und SpaceX bereiten eine revolutionäre Kommunikationsmethode vor, die die Art und Weise verändern wird, wie Tiefraum-Besatzungen mit der Erde in Verbindung treten. Im Rahmen der bevorstehenden Artemis-III-Mission wird das Raumschiff Orion mit zwei miniaturisierten Laserterminals ausgestattet, die es ihm ermöglichen, die Starlink-Infrastruktur zur Datenübertragung zu nutzen.
Das Hauptziel dieser technologischen Verbesserung ist die Überwindung der Einschränkungen herkömmlicher Funkkanäle. Durch die Laserverbindung wird Orion in der Lage sein, Videosignale in 4K-Auflösung fast in Echtzeit zu senden. Anstatt sich nur auf eine direkte Verbindung mit Bodenstationen zu verlassen, leitet das Raumschiff die Informationen an die Starlink-Satelliten im niedrigen Erdorbit weiter, die diese dann über ihr intersatellitäres Laser-Netzwerk an die Bodenstationen weiterleiten.
Derzeit betreibt SpaceX ein Netzwerk von über 10.000 Satelliten, die Tausende von Laserverbindungen für den Datentransfer nutzen. Diese groß angelegte Infrastruktur wird zu einem kritischen Aktivposten, nicht nur für Internetnutzer, sondern auch für wissenschaftliche Missionen. Die Technologie wurde bereits erfolgreich in kleinerem Maßstab demonstriert, aber Artemis III wird ihr bisher ernsthaftester Test sein, da sie eine bemannte Mission mit dem Ziel der Rückkehr von Menschen zum Mond unterstützen wird.
Die Artemis-III-Mission ist für die zweite Hälfte des Jahres 2027 geplant und wird kritische Manöver zwischen Orion und der Mondversion von Starship beinhalten. Im Erfolgsfall plant die NASA, diese Hochgeschwindigkeits-Laserkommunikation auch in die nächsten Phasen des Programms zu integrieren, einschließlich Artemis IV, die für 2028 vorgesehen ist.


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