Ludogorets am Abgrund: Die Razgrad-Truppe droht das schlechteste europäische Ergebnis seit 11 Jahren einzufahren
Der 14-fache bulgarische Meister Ludogorets befindet sich in einer kritischen Situation in den europäischen Clubturnieren. Nach der 0:2-Niederlage gegen Maccabi Tel Aviv, die in Ungarn ausgetragen wurde, stehen die Mannschaft aus Razgrad vor der Gefahr, ihre lange Serie der Teilnahme an den Hauptphasen der kontinentalen Turniere zu unterbrechen.
Im Gegensatz zu den Vorjahren, in denen das Ausscheiden aus der Champions League oft eine „zweite Chance“ über die Europa League oder die Conference League bot, ist die Situation nun entscheidender. Ein einziger Fehler könnte ihre europäische Kampagne bereits ganz zu Beginn beenden.
Sollte es Ludogorets nicht gelingen, die Positionen gegen Maccabi zurückzugewinnen, würden sie zum dritten Mal in ihrer Geschichte die europäischen Turniere unmittelbar nach dem ersten Hindernis verlassen. Historisch gesehen traten ähnliche Szenarien im Jahr 2012 gegen Dinamo Zagreb und im Jahr 2015 auf, als das moldauische Milsami die Teilnahme der „Adler“ an der Champions League beendete.
Der zweite Fall im Jahr 2015 bleibt die schlechteste Leistung des Clubs auf der europäischen Bühne, da er mit zwei Niederlagen gegen das moldauische Team einherging. Nun haben die Razgrad-Spieler die Chance, eine Wiederholung dieses negativen Szenarios zu vermeiden.


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