Logistischer Albtraum am Set: Wie die neue „Harry Potter“-Serie entsteht
Die kommende „Harry Potter“-Serie von HBO steht vor unerwarteten Herausforderungen, die die Qualität der Produktion beeinflussen. Während die Fans eine groß angelegte Adaption der Buchreihe von J.K. Rowling erwarten, erweist sich der Drehprozess aufgrund der Notwendigkeit, die Arbeit mit den jungen Schauspielern mit deren Ausbildung in Einklang zu bringen, als äußerst komplex.
In einem Interview mit „Variety“ enthüllte der Kameramann des Projekts, Adriano Goldman, dass der Zeitplan stark eingeschränkt ist. Da die Kinder die Schule besuchen müssen, ist ihre Zeit am Set minimal. „Man muss wirklich schnell drehen, und je schneller man dreht, desto mehr Kompromisse muss man bei der Qualität eingehen“, erklärte Goldman und fügte hinzu, dass die Planung oft zu einem chaotischen Drehprozess führt.
Um diese Schwierigkeiten zu bewältigen, hat das Studio in Leavesden, Großbritannien, ungewöhnliche Schritte unternommen – es wurde eine spezielle Schule direkt auf dem Gelände errichtet, damit die jungen Schauspieler ihre Ausbildung während der langfristigen Produktion fortsetzen können. Das Projekt ist darauf ausgelegt, etwa ein Jahrzehnt zu dauern, wobei jede Staffel eines der Bücher behandeln wird.
Die Hauptrollen der neuen Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger werden von Dominic McLaughlin, Alistair Stout und Arabella Stanton besetzt. Die Premiere der ersten Episode der neuen Fantasy-Saga ist für den 25. Dezember 2026 geplant.


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