KI-Tools werden für psychologische Profile von Kindern genutzt: Warnung eines Cybersicherheitsexperten
Die Entwicklung von Technologien mit künstlicher Intelligenz (KI) bringt neue und ernsthafte Bedrohungen für die Sicherheit von Kindern im digitalen Raum mit sich. Laut dem Cybersicherheitsexperten Ilin Savov ermöglichen KI-Tools es Tätern, präzise Online-Manipulationen durchzuführen, ohne ihre Opfer überhaupt persönlich zu kennen.
Der Prozess ist schnell und automatisiert: Durch KI-Algorithmen können Kriminelle in Sekundenschnelle öffentlich zugängliche Informationen in sozialen Netzwerken analysieren. Dies umfasst Fotos, Freundeslisten, Interessen und die allgemeine Online-Aktivität. Das Ergebnis ist die Erstellung eines detaillierten psychologischen Profils des Kindes.
„Nach einer solchen Analyse kann die Kommunikation mit dem Kind so personalisiert werden, dass der Angreifer wie jemand erscheint, der es versteht und seine Interessen teilt, was die Manipulation und den Aufbau von Vertrauen erleichtert“, betonte Savov.
Der Experte fügt hinzu, dass das Risiko direkt mit dem Umfang der geteilten Informationen zusammenhängt. Je detaillierter die öffentlich zugänglichen personenbezogenen Daten sind, desto einfacher können Kriminelle gezielte Angriffe vorbereiten. Prävention und die Einschränkung öffentlich zugänglicher Informationen in sozialen Netzwerken sind entscheidende Schritte zum Schutz von Minderjährigen.


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