Europa gibt grünes Licht für massive Übernahme von Electronic Arts durch saudischen Fonds
Die Europäische Union hat die Übernahme des US-amerikanischen Videospielentwicklers und -verlegers Electronic Arts (EA) durch den staatlichen Investmentfonds von Saudi-Arabien offiziell genehmigt. Die Entscheidung der Europäischen Kommission erfolgte ohne zusätzliche Auflagen, da der Regulierungsbehörde keine Risiken für den Marktwettbewerb im Sektor aufgefallen sind.
Der Deal ist gewaltig und bewertet Electronic Arts mit beeindruckenden 55 Milliarden Dollar. Die Übernahme erfolgt durch den saudischen Public Investment Fund (PIF) in Partnerschaft mit den US-Investmentstrukturen Silver Lake und Affinity Partners, die mit Jared Kushner in Verbindung stehen.
Dieser Schritt ist Teil einer breiteren geopolitischen und wirtschaftlichen Strategie Saudi-Arabiens. Unter der Führung von Prinz Mohammed bin Salman strebt das Königreich aktiv danach, seine Wirtschaft, die bisher stark vom Öl- und Gassektor abhängig war, zu diversifizieren, indem es enorme Kapitalmengen in den Tourismus- und Unterhaltungssektor lenkt.
Electronic Arts ist einer der Branchenführer mit einem Portfolio, das weltweite Hits wie die Serie EA Sports FC (ehemals die bekannte FIFA), Madden, NHL, UFC und die beliebte Simulationsreihe The Sims umfasst. Das in Kalifornien ansässige Unternehmen ist ein Schlüsselakteur auf dem globalen Markt für digitale Unterhaltungsinhalte.


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