DPS stellt US-Kongressabgeordneten den Fall des Missbrauchs von PNR-Daten in Bulgarien vor
Eine Delegation der Bewegung für Rechte und Freiheiten (DPS) nimmt an der Konferenz für Konservative Politische Aktivität (CPAC) teil, die im US-Kongress in Washington organisiert wird. Ein Hauptthema der Treffen ist der Kampf gegen Menschenhandel und die Sicherheit personenbezogener Daten.
Vor den US-Kongressabgeordneten der Republikanischen Partei und einem Sonderagenten der CIA erhoben die DPS-Vertreter schwere Vorwürfe gegen den Innenminister Ivan Demerdzhiev. Nach Angaben der politischen Gruppierung kam es zu einem „beispiellosen Datenleck aus dem PNR-System“, das zur Erreichung persönlicher politischer Ziele genutzt wurde und das Vertrauen internationaler Partner untergraben hat.
Die Delegation unter der Leitung der stellvertretenden Parteivorsitzenden Iskra Mihailova erörterte mit Kongressabgeordneten wie Riley Moore und Christopher Smith die Notwendigkeit von Mechanismen, die sicherstellen, dass kein Innenminister Informationen aus internationalen Registern missbrauchen kann. Diese Maßnahmen wurden als entscheidend für die effektive Prävention von Kindermenschenhandel dargestellt.
Neben dem Fall der Daten wurden im Rahmen bilateraler Treffen mit Vertretern des US-Außenpolitischen Ausschusses auch strategische Themen angesprochen: die Sicherheit in der Schwarzmeerregion, Bulgariens Engagement in der NATO, die transatlantische Zusammenarbeit und die Position des Landes zur Unterstützung der Ukraine.


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