Bulgarien und Deutschland suchen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Robotik, um junge Fachkräfte zu halten
Die bulgarische Regierung legt den Fokus auf den Aufbau einer modernen wissenschaftlichen Infrastruktur, die als Anreiz für junge Spezialisten dienen soll, im Land zu bleiben. Dies war eines der Hauptthemen, die Premierminister Rumen Radew während eines Treffens im Ministerrat mit Vertretern deutscher Forschungsinstitute und Verlage besprach.
Die von der deutschen Bundesvereinigung für Wirtschaftsentwicklung und Außenhandel initiierten Gespräche konzentrierten sich auf die Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Innovation und wissenschaftliche Forschung. Das Hauptziel ist die Schaffung von Partnerschaften zwischen bulgarischen und deutschen Universitäten und Forschungsorganisationen.
Laut dem Premierminister ist die Entwicklung einer Wirtschaft mit hoher Wertschöpfung direkt mit der Qualität der Bildung und der Fähigkeit des Landes verbunden, hochqualifizierte Fachkräfte auszubilden. In diesem Zusammenhang wurde ein besonderer Schwerpunkt auf den technologischen Austausch in strategischen Bereichen gelegt, wie:
- Robotik;
- Künstliche Intelligenz für industrielle Anwendungen;
- Nachhaltige Produktion.
An dem Treffen nahmen wichtige Vertreter der Regierung und der wissenschaftlichen Gemeinschaft teil, darunter der Minister für Innovation und digitale Transformation, Ivan Vasilev, die stellvertretenden Minister für Bildung und Inneres sowie die Präsidentin der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften, Evelina Slavcheva.
Es wird erwartet, dass die langfristige Zusammenarbeit mit Deutschland, einem der führenden Wirtschaftspartner Bulgariens, zur technologischen Modernisierung der bulgarischen Wirtschaft beitragen und reale Möglichkeiten für die berufliche Entfaltung von Wissenschaftlern und jungen Fachkräften in Bulgarien schaffen wird.


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