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Künstliche Intelligenz

Bulgarien startet nationalen KI-basierten Cyberschutz

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България стартира национална система за киберзащита, базирана на изкуствен интелект
Foto: Rafael Minguet Delgado · Pexels License

Im Zeitalter der vollständigen Digitalisierung wird Information zur wertvollsten, aber auch verwundbarsten Ressource. Angesichts dieser Realität startet Bulgarien ein Projekt zur Schaffung eines nationalen Cybersicherheitssystems, das vollständig auf künstlicher Intelligenz (KI) basieren wird.

Dies gab Simeon Kartselianski, Leiter der Abteilung „Cyberschutz und Informationssicherheit“ bei „Information Service“, während des Green Transition Forum 6.0 in Sofia bekannt. Ihm zufolge ist KI bereits eine Hauptwaffe im Arsenal von Hackergruppen, einschließlich jener, die im Interesse ausländischer Staaten agieren.

„Katz-und-Maus-Spiel“ mit Hackern

Kartselianski betonte, dass böswillige Akteure KI nutzen, um Phishing-Kampagnen, gefälschte Websites und komplexe Softwareinfrastrukturen in nur wenigen Minuten zu generieren. Diese Geschwindigkeit und Skalierbarkeit erfordern eine entsprechende technologische Schlagkraft aufseiten der Verteidiger.

„Das neue System wird uns einen besseren Überblick über die Cyber-Angriffsfläche verschaffen, Cyber-Intelligence ermöglichen, Dateiprüfungen durchführen und automatisierte Reaktionen bei Angriffen auf den Staat und wichtige bulgarische Unternehmen erlauben“, erklärte er.

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Hauptrisiken: Insider-Bedrohungen und Ransomware

Während der Diskussion wurden zwei Haupttypen von Bedrohungen skizziert:

  • Insider-Bedrohungen (insider threats): Diese umfassen sowohl vorsätzliche Handlungen durch angewiesene Mitarbeiter als auch die unbeabsichtigte Kompromittierung von Zugriffen über persönliche Geräte oder öffentliche Netzwerke.
  • Ransomware-Angriffe: Es wird ein anhaltendes Wachstum von Erpressungsangriffen prognostiziert, da die Digitalisierung von Dienstleistungen zentralisierte Punkte mit enormen Mengen an wertvollen Informationen schafft, die für finanziell motivierte Gruppen attraktiv sind.

Einer der kritischsten Angriffsvektoren sind Supply-Chain-Angriffe (Lieferkettenangriffe), bei denen Schadcode über legitime Software-Updates eingeschleust wird und so massenhaft verschiedene Infrastrukturen betrifft.

Abschließend riefen die Experten Organisationen dazu auf, die Instrumente der EU-Agentur für Cybersicherheit (ENISA) zur Bewertung der Risiken in der von ihnen verwendeten Hardware und Software zu nutzen, um Schwachstellen in ihren Systemen zu minimieren.

BulgarienKünstliche IntelligenzTechnologienCybersicherheitInformation ServiceHackerangriffe

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