Scharkepidemie in Nordmazedonien: Über 2700 Tiere betroffen
Nordmazedonien sieht sich mit einer zunehmenden Scharkepidemie unter kleinen Wiederkäutieren konfrontiert. Seit Anfang Juli wurden zehn neue Krankheitsausbrüche in mehreren Gemeinden festgestellt, wie lokale Medien berichten.
Nach Angaben der Agentur für Lebensmittel und Veterinärmedizin des Landes hat die Infektion die Gebiete der Gemeinden Makedonska Kamenica, Česiново–Obleševo, Sveti Nikole und Kumanovo betroffen. Die Gesamtzahl der bestätigten Ausbrüche in der Region erreicht bereits 17, und die betroffenen Tiere belaufen sich auf mehr als 2700.
Die Krankheit wurde in 15 spezialisierten Schafbetrieben und zwei Mischbetrieben, in denen Schafe und Ziegen gehalten werden, entdeckt. Bisherige Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie haben seit Beginn des Jahres bereits zur Entnahme von über 1400 infizierten Tieren geführt.
Vertreter von Branchenverbänden und der Vereinigung der Schafzüchter in Nordmazedonien haben bereits Dringlichkeitssitzungen abgehalten, um Reaktionsmaßnahmen bei Auftreten neuer Fälle zu besprechen. Trotz des Ausmaßes der Infektion betonen die Veterinärbehörden, dass Scharkep (Orf) keine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellt, da es sich nicht um eine Zoonose handelt. Der Hauptfokus der Behörden liegt auf der Begrenzung der Ausbreitung und dem Schutz gesunder Herden.

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