Protest des Rettungsdienstes in Südwestbulgarien: Forderung nach höheren Löhnen und besseren Bedingungen
Das medizinische Personal, das in den Zentren für medizinische Notfallhilfe in Südwestbulgarien arbeitet, organisierte einen Protest vor dem Krankenhaus in Dupniza. Die Hauptforderungen der Demonstranten beziehen sich auf die Erhöhung der Vergütung, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und die Bewältigung langjähriger systemischer Probleme.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft „Schutz“ (Zashchita), Krasimir Mitov, betonte, dass Vorschläge zur Bereitstellung von Mitteln für die Gehälter im Rettungsdienst in den Staatshaushalt eingebracht wurden, aber noch nicht umgesetzt wurden. Eines der Kernprobleme ist das Fehlen einer Lösung für die Anerkennung einer höheren Arbeitskategorie für die Beschäftigten im System.
Zu den Hauptpunkten des Unmuts gehören:
- Unzureichende Gehälter: Jüngste Erhöhungen kompensieren weder die Inflation noch die hohen Lebenshaltungskosten.
- Personalprobleme: Es wird ein schwerwiegender Personalmangel beobachtet, wobei ein Großteil der Beschäftigten im Rentenalter ist und junge Spezialisten kein Interesse am Sektor zeigen.
- Schlechte Bedingungen und Sicherheit: Krankenwagenfahrer stehen bei Notfällen (Herzinfarkte, Schlaganfälle) aufgrund von Geschwindigkeitsbeschränkungen vor Schwierigkeiten, was häufig zu Aggressionen seitens der angespannten Patienten und Angehörigen führt.
- Veraltete Regulierung: Die Verordnung über die Verpflegungsgutscheine wurde seit fast zwei Jahrzehnten nicht geändert.
Die Gewerkschaft warnt, dass die Protestaktionen fortgesetzt werden, falls das bevorstehende Treffen mit dem Gesundheitsminister Ende des Monats nicht zu konkreten Maßnahmen führt. Im schlimmsten Fall ist eine Eskalation des Protests durch die Blockade der Grenze zu Griechenland vorgesehen.


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