Griechenland startet groß angelegtes Programm „Achilles-Schild“ zur Modernisierung der Luftverteidigung
Griechenland stärkt sein Verteidigungspotenzial durch ein neues strategisches Projekt namens „Achilles-Schild“. Der Regierungssicherheitsrat (KISEA) hat ein Paket von Verträgen zur Beschaffung moderner Verteidigungstechnik genehmigt, das Teil des langfristigen Programms des Landes zur Erneuerung der Streitkräfte ist.
Das Programm „Achilles-Schild“ wird auf etwa 3,5 Milliarden Euro geschätzt und konzentriert sich auf Luftverteidigung, Überwachung und unbemannte Systeme. Der Kern des neuen Systems wird auf israelischen Technologien basieren – Radare und Raketen, einschließlich der Systeme „Spider“ (Rafael) und „Barak MX“ (IAI). Zum Schutz vor ballistischen Raketen ist die Implementierung einer Variante des „David's Sling“-Systems geplant.
Ein Schlüsselelement des Projekts ist die Integration eines Kommando- und Kontrollnetzwerks, das künstliche Intelligenz nutzt. Die Software wird die automatische Erkennung und Klassifizierung von Bedrohungen ermöglichen und dabei die effektivste Methode zur Abfangmaßnahme auswählen. Wichtig ist, dass die Software in griechischem Besitz sein wird, was die nationale Kontrolle über die Steuerung des Systems garantiert.
Was bedeutet das für die regionale Sicherheit?
Die Investition ist Teil eines breiteren Programms zur Modernisierung der griechischen Armee mit einem Gesamtbudget von 28 Milliarden Euro, das auch den Kauf amerikanischer F-35-Kampfjets umfasst. Die Stärkung der griechischen Luftverteidigung ist ein Signal zur Festigung des regionalen Gleichgewichts im östlichen Mittelmeer. Für den einfachen Bürger bedeutet dies ein höheres Maß an staatlicher Sicherheit und eine Förderung der lokalen Verteidigungsindustrie, die 25 % des Projektwerts (etwa 700 Mio. Euro) abdecken soll.


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