Georgi Ivanov: Bulgarien muss sich seinen Platz in den Weltmeisterschaften durch Arbeit verdienen, nicht durch eine Erweiterung des Formats
Der Präsident des Bulgarischen Fußballverbandes, Georgi Ivanov, machte mehrere wichtige Aussagen zur Entwicklung des Fußballs und zum Finale der Weltmeisterschaft. Seiner Meinung nach ist die Erweiterung des Turniers auf 48 Mannschaften ein positiver Schritt, der es mehr Nationen ermöglicht, am größten Fußballereignis teilzunehmen.
„Ich denke, dass das Format mit 48 Mannschaften gut ist. So können die Zuschauer auch Nationalmannschaften sehen, die seltener die Weltmeisterschaften erreichen“, bemerkte Ivanov und fügte hinzu, dass die Organisation der aktuellen Meisterschaft eine hohe Bewertung seitens der FIFA verdient.
Dennoch war der Chef des BFS kategorisch in der Ansicht, dass die Rückkehr Bulgariens zu den großen internationalen Foren nicht durch eine Änderung der Regeln oder eine Erleichterung des Formats erreicht werden kann. Er betonte, dass der Weg zum Erfolg über langfristige Planung und Arbeit an der Basis des Fußballs führt.
„Seit zweieinhalb Jahren arbeiten wir ernsthaft am Aufbau der Strukturen im Kinder- und Jugendfußball sowie an der Entwicklung der Vereine. Unser Ziel ist es, qualitativ hochwertigere Spieler zu entwickeln, damit wir eine Nationalmannschaft haben, die das Land bei europäischen und Weltmeisterschaften würdig vertritt“, erklärte der Verbandspräsident.
Im Vorfeld des Finalspiels zwischen Spanien und Argentinien prognostizierte Ivanov ein extrem spannendes Duell. Obwohl er eine Vorliebe für den europäischen Vertreter äußerte, hob er die Klasse Argentiniens und von Lionel Messi hervor und hoffte auf ein unvergessliches Spektakel für alle Fans.


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