Notwendigkeit institutioneller Unterstützung für den Tourismus
Bulgarien nutzt sein Potenzial zur Werbung für die Rhodopen nicht voll aus, erklärte Präsidentin Iliana Yotova. Dies sagte sie gegenüber Journalisten in Zlatograd nach einem Besuch des ethnografischen Komplexes.
Laut der Präsidentin müssen die Institutionen mehr Verantwortung für die Popularisierung der Region übernehmen, sowohl bei den bulgarischen Bürgern als auch bei ausländischen Touristen.
Vorschlag für kulturelle Routen
Iliana Yotova schlug die Schaffung spezialisierter Kultur- und Tourismusrouten vor, die die historischen Stätten der Region miteinander verbinden sollen. Sie schlug eine beispielhafte Route vor, die in Kardzhali beginnt, über Perperikon führt, thrakische Gräber und einzigartige Abbildungen einschließt und in Zlatograd endet, das sie als „Heimat der Bulgarischen Wiedergeburt“ bezeichnete.
„Besonders Kinder haben viel zu lernen über diese außergewöhnlich alte Geschichte, deren Erben wir sind“, betonte die Präsidentin.
Zlatograd als Freilichtmuseum
Während einer Besichtigung der Altstadt, begleitet vom Archäologen Prof. Nikolay Ovcharov, hob die Präsidentin die besondere Atmosphäre des Ortes hervor. Sie beschrieb Zlatograd als eine Art Freilichtmuseum, das den Geist der Wiedergeburt und die bulgarischen Traditionen erfolgreich bewahrt.
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Der Besuch in Zlatograd ist Teil einer umfassenderen Tour durch die Rhodopen, bei der die Präsidentin bereits Gela und Perperikon besucht hat.