Bulgarien stellt in vielerlei Hinsicht eines der sichersten Reiseziele dar und ist nicht durch die aktuellen Konflikte in Europa oder im Nahen Osten bedroht. Dies erklärte Präsidentin Iliana Jotova gegenüber Journalisten im archäologischen Komplex „Perperikon“.
Sicherheit und Tourismus
Nach Angaben des Staatsoberhaupts verfügt das Land über einige der sichersten Grenzen innerhalb der Europäischen Union. In Bezug auf den Tourismussektor stellte die Präsidentin fest, dass der Besucherstrom aufgrund objektiver Faktoren abnimmt, wie etwa der Annullierung von Flügen infolge der Spannungen im Nahen Osten.
Jotova betonte die Notwendigkeit einer aktiveren Werbung für bulgarische Sehenswürdigkeiten. Sie wies auf „Perperikon“ als ein einzigartiges Objekt mit einer 7.000-jährigen Geschichte hin, das auf europäischer Ebene bekannter gemacht werden müsse, und rief Wissenschaftler und Archäologen dazu auf, zur Vermittlung der Geschichten und Legenden dieses Ortes beizutragen.
Migrationsherausforderungen
Im Kontext der Migrationskrise an der Südgrenze wies die Präsidentin darauf hin, dass die Situation ein Präzedenzfall sei, ähnlich wie Vorfälle in Spanien vor Jahren. Sie erinnerte daran, dass die spanische Regierung damals mit dem Bau von Mauern begann, was zu Drohungen der EU mit Gerichtsverfahren wegen Menschenrechtsverletzungen führte.
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„Heute fragen alle, warum die Rückführungspolitik nicht stärker ist, weil das Land nicht zuverlässig genug ist. Eine Politik, die sich um 180 Grad gedreht hat“, kommentierte das Staatsoberhaupt die aktuellen Ansätze zur Migration.