Die russischen Luftangriffe auf die ukrainischen Städte Kiew, Charkiw und Saporischschja führten zu Opfern und erheblichen Zerstörungen in Wohngebieten. Nach Angaben der ukrainischen Behörden richteten sich die Angriffe sowohl gegen die zivile Infrastruktur als auch gegen strategische militärische Ziele.
In Charkiw forderte ein Raketenschlag auf ein Privatgrundstück das Leben einer 40-jährigen Frau, während 12 weitere Personen verletzt wurden. In Saporischschja verursachte ein Drohnenangriff den Tod eines Menschen und die Verletzung von sechs weiteren Personen. Der Kiewer Bürgermeister Witalij Klitschko bestätigte, dass bei den nächtlichen Angriffen auf die Hauptstadt drei Menschen verletzt wurden und in verschiedenen Teilen der Stadt Brände sowie Gebäudeschäden entstanden sind.
Als Reaktion auf die Angriffe meldeten die ukrainischen Streitkräfte durchgeführte Schläge gegen russische militärische Objekte, darunter eine Anlage des Unternehmens „Chernomorneftegaz“ und ein Relais zur Steuerung unbemannter Luftfahrzeuge.
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Parallel zu den Kampfhandlungen sprach Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Warnung hinsichtlich der internationalen Eskalation des Konflikts aus. Ihm zufolge habe Moskau Pjöngjang gebeten, 30.000 Soldaten zu entsenden, die an seiner Seite kämpfen sollen. Selenskyj fügte hinzu, dass Nordkorea Russland auch Startrampen für ballistische Raketen übergeben könnte.