Versuch um politische Unterstützung in Marokko
FIFA-Präsident Gianni Infantino sucht offizielle Unterstützung von Marokko, um seine Amtsführung zu verteidigen, berichtet der „Times“. Dies geschieht in einer Zeit zunehmenden Drucks gegen ihn, nachdem die UEFA zum Boykott von FIFA-Turnieren aufgerufen hat, aufgrund des gescheiterten Plans zur Gewinnung privater Investitionen für die Weltmeisterschaft.
Laut Quellen der Publikation hat Infantino diese Woche ein dringendes Treffen mit Schlüsselpersonen in Marokko organisiert. Als Teil seines Vorschlags hat er versprochen, dass das Finale der Weltmeisterschaft 2030 im neuen „Hassan II“-Stadion in Casablanca stattfinden wird, das über 115.000 Plätze verfügen wird.
Interner Konflikt und internationale Kontroversen
Infantinos Vorschlag sorgt für einen neuen diplomatischen Riss innerhalb des Organisationskomitees. Die spanische Position ist unnachgiebig – Spaniens Fußballchef Rafael Lozano besteht darauf, dass das Finale des Turniers in Spanien stattfinden soll.
Die Krise in der Führung der FIFA verschärft sich, nachdem Infantinos Plan, bis zu 20 % der Anteile an der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen, abgelehnt wurde. Mitarbeiter der Organisation bezeichneten das Schema als „undurchsichtig“ und als vom Präsidenten allein gesteuert, wobei sie warnten, dass dies das Non-Profit-Modell der FIFA gefährde.
Die Zukunft der FIFA-Führung
Der Druck auf Infantino wächst nicht nur durch Institutionen, sondern auch durch ehemalige Fußballstars wie Luís Figo. In letzter Zeit hat er die Unterstützung mehrerer nationaler Verbände verloren, darunter die englische, die walisische und der bis vor kurzem verbündete Saudi-Arabien.
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Die Wahlen zum FIFA-Präsidenten werden im März 2027 in Marokko stattfinden, und Infantino plant, für eine vierte Amtszeit zu kandidieren.