Das Bezirksgericht Haskowo hat dem Antrag auf Änderung der Maßnahme gegen den 56-jährigen Yanko Todorov, den Beschuldigten eines versuchten Mordes, stattgegeben. Anstelle von Untersuchungshaft wurde dem Angeklagten eine Geldkaution in Höhe von 10.000 Euro auferlegt.
Der Anklage zufolge ereignete sich der Vorfall am 28. Januar 2025 in der Nähe von Svilengrad. Damals hielt der Geschäftsmann Dimitar Nikolov sein Auto an, um Todorov als Fahrgast mitzunehmen. Während des Gesprächs zwischen den beiden richtete der Mann aus Dimitrowgrad eine illegale Pistole auf den Fahrer. Dem Unternehmer gelang es, den Arm des Angreifers zu blockieren, der schoss, ihn jedoch nicht traf. Nach dem Vorfall floh Todorov, wurde aber später von Mitarbeitern des Innenministeriums gefasst.
In der Entscheidung des Gerichts wird darauf hingewiesen, dass nach einem am 21. Juli durchgeführten Rekonstruktionsexperiment ernsthafte Zweifel an der Stichhaltigkeit der Annahme entstanden sind, dass Todorov genau dieses Verbrechen begangen hat. Neben der Anklage wegen versuchten Mordes wird er auch des Besitzes einer Schusswaffe ohne Erlaubnis beschuldigt.
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Die Freilassung des Angeklagten ist auch auf das Ablaufen der gesetzlich maximal zulässigen Dauer seiner Haft zurückzuführen. Die Entscheidung des Bezirksgerichts Haskowo kann vor dem Berufungsgericht Plovdiv angefochten werden.