Fünf Bergsteiger aus Bosnien und Herzegowina kamen beim Aufstieg auf den Elbrus in Russland ums Leben, nachdem die Gruppe in einen schweren Sturm geraten war. Die schwierigen Wetterbedingungen erschweren die Rettungsarbeiten vor Ort weiterhin.
Details zum Vorfall und zu den Überlebenden
Nach Informationen des russischen Ministeriums für Notfälle konnten Rettungsteams zwei überlebende Bergsteiger finden und evakuieren. Sie wurden zur medizinischen Versorgung transportiert. Später wurden die Körper von zwei der Verstorbenen auf etwa 5350 Metern Höhe gefunden.
Die regionale Abteilung des Untersuchungskomitees der Russischen Föderation teilte mit, dass auch die Körper von drei weiteren Bergsteigern gefunden wurden. Aufgrund des anhaltenden Sturms können die Körper von drei der Opfer noch nicht vom Berg evakuiert werden, berichten russische Staatsmedien.
Identität der Opfer und Kontext
Obwohl die russischen Behörden die Nationalität der Opfer nicht offiziell genannt haben, bestätigten lokale Strafverfolgungsbehörden gegenüber RIA Novosti, dass alle Verstorbenen Staatsbürger von Bosnien und Herzegowina sind. Laut bosnischen Medien bestand die Expedition aus sieben Personen aus der Stadt Zenica, darunter ein Ehepaar und eine Ärztin aus dem örtlichen Krankenhaus.
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Der Elbrus, gelegen im Nordkaukasus auf einer Höhe von 5642 Metern, ist der höchste Gipfel Europas. Das Gebirge ist bekannt für plötzliche Wetterumschwünge, die oft gefährliche Situationen für Bergsteiger schaffen.