In verschiedenen Teilen von Sofia wurden in den letzten Tagen Füchse gesichtet, die sich in der städtischen Umgebung bewegen. Die Tiere wurden im Hof der Nationalen Sportakademie „Vasil Levski“, im Viertel „Lagera“ sowie in der Slatinska-Straße dokumentiert.
Laut veröffentlichten Aufnahmen zeigt das Tier im Viertel „Lagera“ Neugier gegenüber Menschen und zeigt keine Angst. Eine weitere Beobachtung in der Slatinska-Straße betrifft einen Fuchs, der ein kleines Kätzchen im Maul trug.
Meinung von Experten
Vertreter der Organisation „Wildtiere“ weisen darauf hin, dass die Anwesenheit von Füchsen in Städten kein neues Phänomen ist. Laut Marina Georgieva von der Organisation hat die Aufmerksamkeit für diese Fälle in den letzten Jahren zugenommen, aber ihre bloße Anwesenheit ist natürlich.
Georgieva betont, dass es wichtig ist, dass die Bürger nicht versuchen, die Tiere zu füttern. „Das ist ein vermeintlicher Gefallen, den wir nicht tolerieren, da sie sich auf diese Weise an Menschen gewöhnen“, sagt sie und fügt hinzu, dass Füchse nicht zahm gemacht werden sollten.
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Lyubomila Krivosheeva, ebenfalls von „Wildtiere“, erklärt, dass Wildtiere in städtischer Umgebung nicht gefährlich sind und keine Infektionen übertragen. Sie nennt als Beispiel London, wo Füchse häufiger vorkommen als Hunde oder Katzen.